Stifte, Stifte, Stifte

Stifte kann man ja bekanntlich nie genug haben, aber welches sind denn nun die richtigen und für was? Welcher Stift eignet sich am besten für Flipcharts und große Formate? Mit welchem Stift kann ich am besten Sketchnotes zeichnen?

Im Prinzip ist für den Anfang erstmal jeder Stift der richtige, den man gerade griffbereit hat. Hauptsache man fängt erst einmal an!

Wenn man dann ein bißchen geübter ist und sich mit gutem Zeichenmaterial ausstatten will, dann wären diese sieben Stifte die Must-Haves für mich:

Für gute Flipcharts benötigt man auf jeden Fall einen schwarzen Marker mit Keilspitze. Hier sind die Marker der Firma Neuland (www.neuland.com) für mich das absolute Nonplusultra. Warum?Sie haben ein sehr sattes schwarz und sind nachhaltig, denn sie nachfühlbar. Sogar die Stiftspitzen kann man austauschen. Es gibts sie als normalen schwarzen Marker auf Wasserbasis oder so wie hier im Bild (zweite und dritte von links) als sogenannte Outliner auf Alkoholbasis. Der Vorteil von diesen Markern ist, dass sie permanent sind -also nicht verwischen oder verschmieren, vor allem wenn Farbe ins Spiel kommt. Der große dicke Marker (Big One) hat eine breite Keilspitze mit der man 6-12mm dicke Striche zeichnen kann. Der kleinere Marker hat eine dünnere Keilspitze für Striche von 2-6mm. Diese Marker gibt es natürlich auch in allen nur denkbaren tollen Farben.

Für dünnere Linien auf Flipcharts oder aber für Sketchnotes eignet sich hervorragend der Outliner (vierte von links auf dem Bild) auch von der Firma Neuland (www.neuland.com). Natürlich ist auch dieser Stift nachfühlbar und permanent.

Für Sketchnotes für mich unentbehrlich ist ein Pigmentliner. Die Schreibflüssigkeit ist wasserfest und lichtbeständig. Diese Stifte sollte man sich möglichst in verschiedenen Strichstärken (0,1 -0,8mm oder 1,0 mm) anschaffen. Verwendet man z.B. für Zeichnungen und Text unterschiedliche Strichstärken heben sich diese besser von einander ab und die Sketchnotes werden lebendiger und strukturierter. Auf dem Bild sind zwei verschiedene Modelle zu sehen, einmal von der Firma Copic und einmal ein TOUCHLiner. Diese kann man in fast allen gängigen Schreibwarenläden oder Künstlerbedarfen kaufen.

Um Farbe ins Spiel zu bringen habe ich mir noch zwei Stiftarten mit sehr satten Farben angeschafft. 1. Den Tombow Abt (ganz links im Bild). Von diesem gibt es sehr viele unterschiedliche Farbtöne. Der Stift hat zwei Spitzen, eine dünne Finelinerspitze und eine Brushpen-Spitze. Damit eignet er sich ganz hervorragend auch für Letterings. Der Stift ist ausserdem wasservermalbar, dass heisst man kann ihn auch für Watercolor benutzen. 2. den Ecoline Brushpen. Diesen liebe ich vor allem wegen seiner extrem satten Farben. Man muss bei diesem Stift nur darauf achten nicht zu dünnes Papier zu verwenden, da er stark “durchblutet”.

Wofür ich die aufgeführten Stifte am liebsten verwende seht Ihr hier:

Das sind meine TOP 7 der Stifte. Probiert doch einfach den einen oder anderen aus und findet für Euch heraus, ob auch für Euch etwas dabei ist.

Natürlich gibt es noch unzählige andere tolle Stifte – ich besitze auch noch ein paar mehr 😉 Vielleicht schreibe ich dazu ein anderes mal noch einen Blogpost. Schaut Euch einfach um was Euch am besten gefällt und was Ihr für Eure Vorhaben braucht und probiert Euch aus. In meine Workshops – so sie denn wieder stattfinden können – bringe ich auch immer gern alle meine Stifte zum ausprobieren mit.