Flipchart – einfach Abstrakt

Wie machst Du Deinen Flipchart interessant? Wie wird er ein echter Hingucker?

Das habe ich mich anfangs selbst oft gefragt.

Und dann habe ich bemerkt, dass die Flipcharts bei meinen “Zuschauern” immer am besten ankamen, bei denen ich das Thema nicht mit den dazugehörigen Motiven erklärt habe – sondern in eine völlig andere Welt eingetaucht bin.

Z.B. habe ich das Thema von verschiedenen Kommunikationstypen anhand von Kaffeetassen dargestellt:

Wenn wir ein fachliches komplexes Thema auf etwas aus dem Alltag herunterbrennen kommt uns wieder zugute, dass man sich Bilder besser einprägen kann sich somit der vielleicht schwierige Kontext einfacher merken oder begreifen lässt.

So zum Beispiel das Thema Welche Schritte brauche ich, um Erfolg zu haben einfach mal sportlich erklärt. Die einzelnen Stationen kann man jetzt im Vortrag noch mit fachlichen Aspekten und Fakten anreichern – aber der Betrachter wird dabei immer den Gewichtheber oder die Hürdenläuferin im Hinterkopf behalten.

Aber auch Flipcharts zur Eröffnung eines Workshop, einer Veranstaltung, eines Meetings der auf den Tagesablauf und die einzelnen Tagesordnungspunkte hinweisen soll kann man abstrakt – also mit einem völlig anderen Thema darstellen. das hier könnte zum Beispiel ein Eröffnungsflipchart für ein Teambuildingmeeting sein.

Seid also mutig und wagt mal etwas Neues in Eurer Flipchartgestaltung. Sucht Euch einfach für Euren nächsten Flipchart mal Motive oder “Bildwelten” aus, die gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben für das Ihr den Flipchart erstellt – denkt kreativ und abstrakt. Wagt den Sprung ins Unbekannte – dann werden Eure Flipcharts noch bessere Hingucker und sorgend dafür dass das Thema sich gut im Gehirn verankert.